Waldbaden – hilft gegen Tinnitus

Der Weg zu mehr Gelassenheit und Selbstakzeptanz führt in den Wald.
Aufmerksamkeitslenkung hin zur Natur-weg vom Tinnitus

Waldbaden – Shinrin Yoku – ist in Japan als Stressmanagement-Methode anerkannt. Unser heutiger Stress entsteht zu einem großen Teil auch durch unsere negativen Gedanken, die sowohl im Gehirn als auch in unserem Nerven- und Hormonsystem auswirken können und sich in vielfältiger Weise körperlich als Störungen bemerkbar machen. Ein mögliches Stresssyndrom ist Tinnitus: Ohrgeräusch, Ohrrauschen. „Tinnitus bewirkt Veränderungen im Gehirn“ vor allem in unserem limbischen System, welches für Verknüpfungen von Hörgeräuschen mit Emotionen sowie der Verhaltenssteuerung zuständig ist. (Starke Beachtung und Aufmerksamkeitslenkung auf das Ohrgeräusch und negative Bedeutung: Ohrgeräusch ist stark im Fokus, sehr laut= sehr unangenehm)

Waldbaden ist achtsames Schlendern und Verweilen im Wald. Die Aufmerksamkeit wird mit allen Sinnen auf die Natur und auf uns selbst gelenkt. Während wir also bewusst ein Stück Rinde ertasten, das Moos fühlen, eine Handvoll Blätter riechen, dem Gurgeln eines Bachs folgen und tief die heilsame Waldluft einatmen, erleben wir uns und die Natur ohne BeWertung. Unsere Aufmerksamkeit ist genau auf diesen Moment und diese Sinneserleben gerichtet- und weg auf den Tinnitus. Durch weitere Impulse zu einfachen Atem- oder Wahrnehmungsübungen werden wir gelassener in der grünen Umgebung und kommen zur Ruhe. Wir fühlen uns wohl und sind zufrieden.
Unser limbisches System sowie unser Nerven- und Hormonsystem „spürt“ diesen Zustand sowie die positiven Gefühle und aktiviert unseren Ruhe-Nerv, senkt Stresshormone und Blutdruck – wir spüren wieder unsere Lebensenergie.

Waldbaden ermöglicht durch bewusste Aufmerksamkeitsverlagerung Entspannung auf ganzheitlicher Ebene (Körper und Seele) und weg vom Tinnitus. Kommen und genießen Sie die entspannte ungestörte Zeit im Wald.

Sie haben Interesse? Nehmen Sie Kontakt zu mir auf.

Quelle: Aktuelle Ausgabe: Tinnitus-Forum 1/2019

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