Baumumarmen ist schön

Spricht man vom Wald, spricht das dem Menschen direkt aus der Seele. Denn es gibt kaum etwas, das uns so tief berührt und aufatmen lässt, das so schön, gesund und beruhigend ist wie der Platz zwischen Tannen, Eichen und Buchen. Dort können wir…ja? Was? Alles! Auf den weichenWaldboden legen und beobachten, wie sich hoch oben die Blätter im Wind wiegen und hin und wieder Sonnenstrahlen durchblitzen. Auf verschlungenen Wegen wandern, joggen, Radfahren, Gassi gehen, im Sommer picknicken und im Winter den Nachwuchs johlend auf dem Schlitten ziehen.

Da in unserer heutigen, hektischen Zeit genau jene oft fehlt, um den Wald bewusst wahrzunehmen, ist das „Waldbaden“ ein guter Ansatz. Elfi Dressler brachte den Trend aus Japan – „Shinrin Yoku“ – nach Nürnberg und begibt sich mit Interessenten auf einen besonderen Streifzug. Wer einmal mit ihr unterwegs war, kann das nur bestätigen: „Wir sehen, schnuppern, staunen und vergessen alles andere, wenn wir gemeinsam durch den Wald schlendern“, sagt sie. Dressler macht Hörproben bei geschlossenen Augen, lädt zum 360-Grad-Blick ein und ja, man darf auch Bäume umarmen. Willkommen zurück in der Natur.

Quelle: MediengruppeOberfranken/www.infranken.de.

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